FG Ornithologie und Naturschutz RadebeulProjekteSchwalbenerfassung in Radebeul

Schwalben in Radebeul

Auch in diesem Jahr bemühten sich Mitglieder der Fachgruppe um Schwalben in Radebeul.

Das hieß: Immer, wenn sich Schwalben am Himmel zeigten, festzustellen, in welche Richtung sie fliegen, ihre Brutplätze aufzufinden, die Nester zu zählen und, wenn möglich, die Jungen, mit ihren aufgesperrten, immer hungrigen Schnäbeln.

Manche Brutplätze sind bekannt: ein paar Bauerngüter in Wahnsdorf und Serkowitz, ein Pferdehof in Lindenau, einzelne Häuser, unter deren überhängenden Dächern Mehlschwalben ihre kleine Kolonie gründeten und ihre Lehmnester anklebten. Durch gründlicheres Beobachten sind ein paar neue Brutplätze dazugekommen. Manche haben sich verschoben oder sind ganz weggefallen.

Leider hat der Bestand von Schwalben in den letzten dreißig Jahren überall, auch in Radebeul, stark abgenommen: Ställe, in denen Rauchschwalben früher heimisch waren und für die immer ein Fenster offenstand, gibt es kaum noch, Scheunen, nun als Garagen genutzt, werden verschlossen, oder angefangene Nester werden beseitigt, weil der herabfallende Schmutz und Kot die Hausbesitzer stört.

Die Ergebnisse für 2019 sind noch nicht vollständig zussammengetragen. Wenn sie vorliegen, werden sie an dieser Stelle veröffentlicht.

Eine kleine Mehlschwalbenkolonie in einem Scheunendurchgang in Wahnsdorf - Foto: Johannes Woldt
In den Balkennischen unter dem Dachvorsprung nisteten in den vergangenen Jahren etliche Mehlschwalbenbrutpaare. Im letzten Jahr hat ihr Bestand, für uns nicht erklärbar, stark abgenommen und ist jetzt fast zum Erliegen gekommen. - Foto: Johannes Woldt



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