FG Ornithologie und Naturschutz RadebeulProjekteWeißstorch

Projekt „Weißstorch“

Jungstorch auf dem Horst - Foto: J. Gerber
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Jungstorch auf dem Horst - Foto: J. Gerber

Seit Mitte der 1960er Jahre ist die Fachgruppe an der Erfassung und dem Schutz der Weißstorch-Bestände im ehemaligen Kreis Dresden-Land und der Stadt Dresden beteiligt. Damals befand sich der Weißstorch gerade in einer schwachen Aufschwungphase. In dem etwa 580 km² großen Untersuchungsgebiet gab es vorher nur 2 bis 3 Brutpaare, Mitte bis Ende der 1960er Jahre erhöhte sich der Bestand nur schwach auf 4 bis 7 Brutpaare. Anfang bis Mitte der 1980er Jahre war der Bestand aber bereits auf 10 bis 12 Brutpaare angestiegen.

Mittlerweile hatten sich weitere Mitarbeiter innerhalb und außerhalb der Radebeuler Fachgruppe gefunden, die an der Erfassung und dem Schutz des Weißstorches mitwirkten. Im Jahr 1986 gründete Dr. Hummitzsch das bis heute noch tätige fachgruppenübergreifende Weißstorch-Aktiv Dresden, um sämtliche Erfassungs- und Schutzmaßnahmen innerhalb der Stadt und des Landkreises zu koordinieren.

In den Schwerpunktbereichen der Brutvorkommen, also vor allem im Einzugsbereich der Großen Röder, sind Regionalbetreuer tätig, die näher am jeweiligen Nest arbeiten können als der für das Gesamtgebiet zuständige Kreisbetreuer.

Zu kontrollieren sind heute 18 bis 24 Brutnester, 10 bis 14 Nester mit Besuchsstörchen und weitere 25 Nistangebote, für die bisher kein Storch Interesse zeigte.



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