FG Ornithologie und Naturschutz RadebeulÜber uns

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Ein Weißstorch auf Nahrungssuche - Foto: Dr. H. Schönheinz
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Ein Weißstorch auf Nahrungssuche - Foto: Dr. H. Schönheinz

Im Januar 1951 wurde die Fachgruppe Ornithologie Radebeul gegründet.

Das Beobachtungsgebiet der Gruppe ist die Stadt Radebeul und ihre Umgebung – vom Elbtal und seinen Seitentälern über das Moritzburger Teichgebiet bis hin zum Gebiet der Großen Röder. In all den Jahren wurden die Gruppenmitglieder Zeugen von Veränderungen der sächsischen Vogelwelt. So nahm zwangsläufig auch die Suche nach den Ursachen für den teilweise immer noch anhaltenden Bestandsrückgang einer ganzen Reihe von Arten viel Zeit in Anspruch. Die Fachgruppe engagierte sich folglich immer stärker für die Belange des Vogel- beziehungsweise Naturschutzes.

Die Erweiterung der anfänglich reinen Vogelbeobachtung zur breiteren Naturschutzarbeit fand nach der Wende auch ihren Ausdruck im Beitritt der Fachgruppe zum Naturschutzbund Deutschland.

Zu unseren Arbeitsschwerpunkten zählt zum Beispiel die Teilnahme an der alljährlichen internationalen Wasservogelzählung. Die Ergebnisse aus den elf von der Gruppe betreuten Gebieten dienen unter anderem als Grundlage für die Erarbeitung von Schutzmaßnahmen für Wasservögel.

Ein bedeutendes Forschungsobjekt der Gruppe ist der Wappenvogel des Naturschutzbundes, der Weißstorch. Zusammen mit Vertretern anderer Gruppen erfasst sie jedes Jahr den Weißstorchbestand auf dem Gebiet des ehemaligen Landkreises Dresden und der Stadt Dresden.

Breiten Raum in der Gruppenarbeit nimmt das sogenannte Monitoring ein. Innerhalb und außerhalb von Schutzgebieten wird in bestimmten Zeitabständen untersucht, wie die Entwicklung von Vogel-, aber auch ausgewählten Pflanzenpopulationen über die Jahre hinweg verläuft.

Bevor man Schutzgebiete für Tiere und Pflanzen festlegt, müssen die dort vorkommenden Arten und ihre Lebensräume erfasst werden. Danach sind diese Flächen zu betreuen, was meist durch ehrenamtlich tätige Naturschützer geschieht. Die Fachgruppe Ornithologie Radebeul ist an diesen Prozessen bei vier Naturschutzgebieten, zehn Flächennaturdenkmalen und vielen gesetzlich geschützten Biotopen beteiligt

Mehr neue engagierte Mitarbeiter könnten dazu beitragen, eine stärkere Berücksichtigung der Naturschutzinteressen durchzusetzen, und sind herzlich willkommen.

Blick über Radebeul Ost in Richtung Süden.
Vorn ist der Gartenstadtcharakter zu erkennen. Dieser gestattet einer Vielzahl von Gartenvögeln sich anzusiedeln, so z. B. Meisen, Finken, Sperlingen und Amseln.
- Foto: P. Hummitzsch
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Blick über Radebeul Ost in Richtung Süden.
Vorn ist der Gartenstadtcharakter zu erkennen. Dieser gestattet einer Vielzahl von Gartenvögeln sich anzusiedeln, so z. B. Meisen, Finken, Sperlingen und Amseln.
- Foto: P. Hummitzsch


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